Verschmelzung zur Aufnahme

Die Verschmelzung zur Aufnahme ist eine Umwandlung im Sinne des Umwandlungsgesetzes.

Sie bedeutet, dass bestehende Rechtsträger fusionieren, wobei der übertragende Rechtsträger nach der Umwandlung nicht mehr existiert. Vielmehr existiert dann nur noch der aufnehmende Rechtsträger.

Der übertragende Rechtsträger wird auf einen bestehenden Rechtsträger vollständig verschmolzen. Falls der aufnehmende Rechtsträger noch nicht besteht, ist möglicherweise eine Umwandlung im Sinne eines Formwechsels gemäß Umwandlungsgesetz vorteilhafter.

Den Anteilseignern des übertragenden Rechtsträgers werden Gesellschaftsrechte an der aufnehmenden Gesellschaft gewährt.

Teilnehmer einer Verschmelzung können unter anderem sein:

  • Offene Handelsgesellschaften (OHGs)
  • Kommanditgesellschaften (KGs),
  • Partnerschaftsgesellschaften
  • GmbHs
  • KGaA
  • eingetragene Vereine

Auch eine natürliche Person kann insofern an einer Verschmelzung beteiligt sein, dass sie als Alleingesellschafter einer Kapitalgesellschaft deren Vermögen übernehmen kann.