Einbringung

Eine Einbringung ist eine steuerlich begünstigte Form der Sacheinlage oder Umwandlung im Sinne des Umwandlungsgesetzes. Die Einbringung ist im Umwandlungssteuergesetz geregelt.

Die Einbringung von steuerbegünstigten Einheiten wie z.B. Betrieben, Teilbetrieben oder Mitunternehmeranteilen in eine Kapitalgesellschaft ist in den §§ 20 ff., 24 ff. des Umwandlungssteuergesetzes (UmwStG) geregelt.

Die Einbringung in eine Personengesellschaft ist in §§ 24 ff. Umwandlungssteuergesetz geregelt.

Eine Einbringung bedeutet inhaltlich einen Tausch der steuerbegünstigten Einheiten gegen die Gewährung von Gesellschaftsrechten.

Die Gesellschaftsrechte des Zielrechtsträgers erhält der Einbringende.

Anders als bei Umwandlungsformen wie Verschmelzung und Spaltung erlischt die einbringende Gesellschaft nicht ganz oder teilweise durch die Umwandlung.

Häufiger Praxisfall der Einbringung in eine Personengesellschaft gemäß § 24 Umwandlungssteuergesetz ist die Aufnahme eines Partners in eine bestehende Personengesellschaft (Gesellschaft bürgerlichen Rechts / KG / OHG etc.) oder Freiberuflerpraxis, z.B. Rechtsanwaltssozietät / Arztpraxis.